Auf dem Menü standen an diesem Sonntag, 7. Dezember mit dem Tabellenzweiten Opfikon und dem Tabellendritten zwei wegweisende Spiele für das Herren I. Nur einen Tag nachdem der Samichlaus und Schmutzli einigen Herren-I-Spielern und einem Torhüter für ihr Strafenpensum gehörig mit der Rute eins geklopft hatte, schien dies Wirkung zu zeigen: Nicht einmal Strafenweltmeister Matthias „Luz“ Graf kassierte an diesem Sonntag eine Strafe!

In Spiel 1 gegen Zürisee Unihockey wartete für Nathanael „El Senhõr“ Kaufmann der Exklub seines Bruders auf die Hinwiler. Wohl auch deswegen verschonte „El Senhõr“ die Zürcher mit Toren seinerseits. Dafür punktete das vermeintlich nach Geburt getrennte Zwllingsduo v. Haaften und Keller und erzielte zusammen rekordverdächtige 5 Tore! „El Senhõr“ liess sich damit eine rekordverdächtige Plus-Minus-Bilanz notieren, ohne je ein Tor oder einen Assist erzielt zu haben. Es schien so, als ob alleine die Präsenz von „El Senhõr“ die Muchachos in seinem Block zu Höchstleistungen anspornte. Zürisee vermochte nur zu Beginn mit den Hinwilern mitzuhalten und bis zum 2:2 das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Doch dann überrollte der Block um „El Senhõr“ einem wilden Torro gleich die gegnerischen Linien. So stand es bis kurz vor Schluss 10:2 ehe Zürisee noch 2 Treffer erzielen konnte und das Spiel mit 10:4 endete.

Wichtige Randnotiz: Patrick „The Wall“ Cuérel erntete einen Assistpunkt und legte somit Matthias Graf a.k.a. „Patrick Aman“ vor. Sollte also bald eine Strafe von eben diesem folgen oder zeigte die Rute am Vortag Wirkung?

In Spiel 2 gegen Opfikon Glattbrugg kassierte man nach anfangs verhaltenem defensiven Stellungsspiel das 0:1. Der Captain von Glattbrugg konnte einen seiner gefürchteten und wuchtigen Handgelenksschüsse am tadellos aufspielenden „Patrick Aman“ vorbei ins Tor hämmern. Nach und nach bekam man ihn und weitere gefährliche Einzelspieler besser unter Kontrolle. Das Spiel von Opfikon war schnell durchschaut und trotzdem kamen sie immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Opfikon ist im 1v1 eine sehr starke Mannschaft und sucht dieses konsequent. Bis zur Pause stand es dank offensiv starken Aktionen 4:2. Hinten sicherte mit „Aman“ ein Weltklasse-Torhüter den Hinwilern die Führung. Zudem spielten die Hinwilern ein phänomenales Boxplay, nachdem Keller wegen einem Stockschlag für die Mannschaft auf die Strafbank musste. Beinahe erzielten sie einen Shorthander. Doch Aeschbacher vermochte den Ball nicht im halbleeren Gehäuse zu versenken. „Dr. Chancentod“ schien langsam aber sicher seinem Namen alle Ehre zu machen. In der Pause schwor man sich defensiv mehr Paroli zu bieten und offensiv geduldig zu spielen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang dies auch auf Anhieb. Man erwartete entschlossene und spritzige Opfiker. Doch durch ein gereiftes Aufbauspiel der Hinwiler (man hatte besonders aus der Begegnung gegen Buchberg dazu gelernt) konnte man das Spiel kontrollieren. So war es dann „Dr. Chancentod“ himself der diesem Spiel die Richtung vorzugeben schien. Mit einem wunderschönen Airhook erhöhte er das Skore reglementskonform auf 5:2. Bald darauf setzte Keller zu seinen so gefürchteten und während seiner Verletzungszeit vermissten Sololäufen an und erzielte das 6:2. Immer noch blieb eine Reaktion der Opfiker aus. Hinwil verteidigte grandios und blockte die Schüsse konsequent und gewann auch immer mehr 1v1-Situationen; dies sollte der Schlüssel zum Erfolg sein. Teamchef Felix (lat. „der Glückliche“) teilte dann sein Glück mit den anderen, indem er auf 7:2 erhöhte. Wenig später sorgte erneut Keller für weiteren Torjubel. Und schliesslich rundete „Patrick Aman“ mit seinem zweiten Assist für Stefan Zeder das Ergebnis ab. Am Ende stand es 9:3 für sehr souverän aufspielende Hinwiler.

Damit hat man zur Winterpause 5 Punkte Vorsprung auf die nächsten Verfolger. Zudem hat man gegen diese alle gewonnen. Bei Gleichstand sollte auch das Torverhältnis zu Gunsten der Hinwiler entscheiden. Die Aussichten auf den Aufstieg sehen somit rosig aus. Zur Weihnachtspause verabschiedet sich der Schreiberling und möchte beinahe schon schreiben:

Alea iacta est.

Für emotion aus einer Ecke im Chlaus 7

Dr. Chancentod a.k.a. Nathan Aeschbacher


3 Kommentare

Nathan · 9. Dezember 2014 um 01:30

Die Artikel kann man übrigens wieder kommentieren.

Patrik Aman · 9. Dezember 2014 um 08:05

hihi.. soooo legendääär!!!
Dini schribkünst sind eifach toop nathan!!! merci jewils für dini bricht!

und jjuuuungs… seeehr schöön!! en hammer erste Teil vo de Saison gsi!! 🙂

Nathan · 16. Dezember 2014 um 23:04

haha Patrik!! 😀

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